Mein Recht auf Datenschutz

Hier ein Auszug aus dem österreichischen Gesetzestext:

Grundrecht auf Datenschutz

§ 1. (1) Jedermann hat, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Das Bestehen eines solchen Interesses ist ausgeschlossen, wenn Daten infolge ihrer allgemeinen Verfügbarkeit oder wegen ihrer mangelnden Rückführbarkeit auf den Betroffenen einem Geheimhaltungsanspruch nicht zugänglich sind.

Das bedeutet, dass deine personenbezogenen Daten geschützt sind und niemand diese verwenden darf, solange du ihm nicht die Erlaubnis dazu gegeben hast. Nutzt du Social-Media-Dienste und machst bei der Registrierung Angaben über deine personenbezogenen Daten, erlaubst du diesem Unternehmen deine Daten zu verwenden. Außerdem akzeptierst du in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass das Unternehmen (entsprechend deinen Einstellungen) deine Daten für andere öffentlich zugängig macht. Das betrifft den zweiten Teil des Zitats. Sobald du deine personenbezogenen Daten öffentlich machst oder sie so anonymisiert sind, dass keiner mehr durch die Daten darauf schließen kann, dass es sich dabei um dich handelt, sind sie nicht mehr schutzwürdig.

Was aber sind personenbezogene Daten?

„personenbezogene Daten“: Angaben über Betroffene, deren Identität bestimmt oder bestimmbar ist;

z. B. dein Geburtsdatum, deine Sozialversicherungsnummer …

Was sind sensible Daten?

„sensible Daten“ („besonders schutzwürdige Daten“): Daten natürlicher Personen über ihre rassische und ethnische Herkunft, politische Meinung, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gesundheit oder ihr Sexualleben

Quelle: RIS – Datenschutzgesetz (Fassung vom 22. 8. 2016)

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